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ASG

Der ASG wurde Ziel eines Cyberangriffs, konnte dessen Folgen jedoch dank seines hohen Digitalisierungsgrads sowie der Unterstützung des IT-Dienstleisters PROFI in nur fünf Tagen in den Griff bekommen. Um den ASG künftig besser vor Ransomware-Attacken zu schützen, setzte PROFI gemeinsam mit dem Kunden einen Mix an Maßnahmen um.

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Mehr IT-Security lässt Hackern wenig Chance

Maßnahmen-Mix sorgt für bestmöglichen Schutz

Der ASG – Dienstleister für Abwasserbeseitigung und Straßenreinigung

Seit seiner Gründung im Jahr 1995 sorgt der Abwasser- und Straßenreinigungsbetrieb Stadt Gifhorn (ASG) als kommunaler Eigenbetrieb für eine sichere, umweltgerechte Abwasserbeseitigung und Straßenreinigung in Gifhorn. Zur Reinigung von Straßen, Gehwegen und Fahrradwegen zählt auch der Winterdienst. Darüber hinaus kümmert sich der ASG um die Veranlagung der Benutzungsgebühren für die Inanspruchnahme der Abwasserbeseitigung und Straßenreinigung. Die derzeit 48 Mitarbeitenden sind in den Bereichen Verwaltung und Straßenreinigung, Kanalbau und Grundstücksentwässerung sowie Abwasserreinigung organisiert.

Ausgangssituation und Ziele

Der ASG war mit der Unterstützung von PROFI bereits dabei, seine IT-Landschaft zu modernisieren und hatte diese mittels Highend-Firewall abgesichert, als das Unternehmen Ziel eines Cyberangriffs wurde. Im Einsatz waren virtuelle Server der neuesten Generation von VMware (ESXi) sowie eine ML (Machine Learning)-gestützte Firewall des Anbieters Palo Alto Networks. Allerdings waren lediglich zwei Brandabschnitte eingerichtet, bestehend aus einem produktiven sowie einem Backup-Server, aber keine Absicherung über die Cloud. Innerhalb kürzester Zeit legten die Angreifer zuerst das Backup- und danach das Hauptsystem lahm, sodass die Verwaltung des ASG nicht mehr arbeitsfähig war. Einfallstor der Attacke war die Software, die der Kunde für seine Remote-Arbeitsplätze einsetzte. Die für die Bürger relevanten und im Alltag bemerkbaren Dienstleistungen Abwasserbeseitigung und Straßenreinigung waren nicht betroffen, hier war der ASG uneingeschränkt handlungsfähig.

„Ein guter IT-Partner ist essenziell, um die Folgen einer Cyberattacke bewältigen zu können. Dank der Unterstützung von PROFI waren wir binnen kürzester Zeit wieder handlungsfähig und für die Bürger erreichbar.“

Peter Futterschneider, Betriebsleiter ASG

Die PROFI-Leistung

Dank des hohen Digitalisierungsgrads des Kunden gelang es PROFI, die vom Cyberangriff betroffenen Systeme binnen fünf Tagen wiederherzustellen. Für den Restore nutzte PROFI die Cloud-Lösung von Amazon (Amazon Web Services, AWS) und migrierte schließlich die Systeme auf die On-Premise-Landschaft des Kunden. Der ASG war dann wieder für die Bürger erreichbar und konnte seine Verwaltungsarbeiten fortführen.

Um den ASG künftig besser gegen Cyberkriminelle zu schützen, installierte PROFI in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden die folgenden Neuerungen:

Für ein großes Plus an IT-Sicherheit sorgt nun ein dritter Brandabschnitt in der Cloud-Lösung von Amazon am Standort Frankfurt. Ein Restore wäre im Katastrophenfall – wie bei einem erneuten Angriff – in nur vier Stunden möglich. Denn in diesem Zeitabstand repliziert die neu genutzte Disaster-Recovery-Funktion kritische, virtuelle Maschinen vollautomatisiert in die Cloud. Retention Lock bewirkt, dass kritische Daten nicht einfach bei einer Ransomware-Attacke überschrieben werden können. Selbst wenn man nach einem Angriff die Systeme bei einer reinen On-Premise-Lösung in nur vier Stunden wieder herstellen könnte (was sehr unwahrscheinlich ist), so wäre das nicht erlaubt. Denn physische Server werden vorerst von den Behörden als Beweismittel für einen Cyberangriff sichergestellt.

Zusätzliche Sicherheit gibt die neu eingerichtete Mikrosegmentierung der genutzten Firewall von Palo Alto Networks, wodurch nun separate Firewalls zwischen den einzelnen, virtuellen Servern bestehen.

Eine weitere Ebene der IT-Security, die organisatorische Sicherheit, verbesserte PROFI gemeinsam mit dem ASG durch zwei Maßnahmen: Zum einen führte man die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein, zum anderen haben Administratoren nur noch Zugriff auf eine IT-Ebene, also etwa ausschließlich auf das Active Directory, die Server oder die Clients.

Fazit

Der ASG wurde Ziel eines Cyberangriffs, konnte dessen Folgen jedoch dank seines hohen Digitalisierungsgrads sowie der Unterstützung des IT-Dienstleisters PROFI in nur fünf Tagen in den Griff bekommen. Von der Attacke betroffen war die Verwaltung des kommunalen Dienstleisters, die nach einem Restore der Systeme in der neu genutzten Cloud-Lösung wieder voll handlungsfähig war. Um den ASG künftig besser vor Ransomware-Attacken zu schützen, setzte PROFI gemeinsam mit dem Kunden einen Mix an Maßnahmen um. Diese verbesserten die IT-Sicherheit auf verschiedenen Ebenen – technisch und organisatorisch. Zentrale Bestandteile des neuen Sicherheitskonzepts sind ein dritter Brandabschnitt in der Cloud sowie eine Disaster-Recovery-Funktion. Dieser Mix lässt Cyberkriminellen künftig wesentlich weniger Chancen auf Erfolg.

Kundennutzen

  • Mehr IT-Sicherheit durch eine Kombination von Maßnahmen wie installierte Disaster Recovery, Mikrosegmentierung der Firewall und einen dritten Brandabschnitt in der Cloud.
  • Zentral verwaltete, automatisierte Firewall-Funktionen sorgen für mehr Sicherheit und eine komfortable Steuerung.
  • Verbesserte Einhaltung der IT-Compliance durch permanente Audits der neuen Infrastruktur.

Hintergrund: Die Ursache der Cyberattacke

Einfallstor der Cyberattacke auf die Systeme des ASG war vermutlich eine sogenannte Log4j-Lücke – eine kritische Schwachstelle in der viel genutzten Java-Bibliothek. Offensichtlich hatten Cyberkriminelle die Lücke erfolgreich ausgenutzt und zuerst das Backup- und danach das Produktivsystem des ASG übernommen. Das Vorgehen deutet darauf hin, dass sich der Angreifer schon länger im System befand. Angreifer wählen die Ziele für ihre Attacken meist zufällig aus, indem sie Sicherheitslücken in Systemen scannen. Zudem existieren gezielte Angriffe auf bestimmte Organisationen. Unternehmen verbessern ihren Schutz, indem sie alle Software-Updates (Patches) schnellstmöglich einspielen, denn auch Angreifer patchen regelmäßig die von ihnen genutzte Malware.

Bionorica

As a global player with a focus on research and development, it is becoming increasingly important for Bionorica to reliably protect sensitive information and data from attacks and data loss. For this reason, Bionorica’s management decided to implement an Information Security Management System (ISMS) to establish binding standards throughout the company. In search of support, Bionorica turned to its business partner PROFI, with whom it has been working successfully for more than ten years.

Lecos

As an IT service provider for public sector clients based in Leipzig, Lecos has more than 20 years of experience and has established itself as a reliable and modern IT partner for local governments. Lecos also used an IBM Power 7 system for a procedure to manage administrative offenses in the City of Leipzig (OWiG procedure). The manufacturer no longer supported the existing technology. The plan was therefore to replace it with a new Power 9 system. For the end user, nothing was supposed to change: The more technologically advanced hardware was to ensure the continuous management of administrative offenses, just as the old system had done. Following a competitive bidding process, PROFI was awarded the contract for the project.

meetyoo conferencing, LLC

Today, it’s becoming increasingly important to make IT resources available quickly and in line with demand. However, with meetyoo’s platform—which was several years old—this couldn’t be achieved cost-effectively. meetyoo had always been very satisfied with the existing solution provided by its long-standing business partner, PROFI. So, once again, the company placed its trust in the expertise of the IT service provider. What was needed was an IT concept that, in addition to simplifying the management and provisioning of resources, would above all take the cost-benefit aspect into account.

Ihr Ansprechpartner

Stefan Langhirt
Mitglied der Geschäftsleitung
Bereichsleiter Business Operations
E-Mail: info@profi-ag.de

Kontaktieren Sie uns gerne alternativ
über unser Kontaktformular.

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Stefan Langhirt
Mitglied der Geschäftsleitung
Bereichsleiter Business Operations
E-Mail: s.langhirt@profi-ag.de

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